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    Psychosen verstehen von Lütjen, Reinhard

    Modelle der Subjektorientierung und ihre Bedeutung für die Praxis

    Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung sind nicht nur seelisch krank - die meisten gestalten aktiv ihr Leben, mit eigenen Deutungsmustern für ihre individuellen Erfahrungen. Eine Psychose kann so gesehen nicht nur zum Zusammenbruch psychischer Funktionen führen, sondern gleichzeitig auch als subjektiver Lösungs- oder Bewältigungsversuch betrachtet werden. Mit diesem Verständnis von Krankheit und Gesundheit haben sich verschiedene Theoretiker beschäftigt und dazu Modelle entwickelt. In diesem Buch werden die Ansätze von Laing, Ciompi, Mentzos, Wulff und Bock und ihre existenzialistischen, systemtheoretischen, psychoanalytischen, ethnopsychiatrischen und anthropologischen Stränge der Subjektorientierung vorgestellt. Es sind allesamt Theoretiker, die großen Einfluss auf die psychiatrische Praxis hatten oder haben. Ihre Namen verbinden sich z.B. mit dem Ende der Anstalten, der Soteria und den Psychose-Seminaren. Das Buch bietet einen spannenden Überblick über die theoretische Fundierung der Subjektorientierung und dient gleichzeitig als Klärungshilfe für den Alltag: Subjektorientierung kann neue Zugänge schaffen bei Fragen der Rehabilitation, des Wohnens und der Therapie.

    Verlag Psychiatrie-Verlag GmbH
    Einband Kartonierter Einband (Kt)
    Erscheinungsjahr 2007
    Seitenangabe 230 S.
    Meldetext Versandbereit innert 48 Stunden
    Ausgabekennzeichen Deutsch
    Masse H21.7 cm x B14.1 cm x D1.4 cm 296 g
    Reihe Fachwissen
    Autor Lütjen, Reinhard
    Kartonierter Einband (Kt)
    Versandbereit innert 48 Stunden
    978-3-88414-433-6
    Fr. 28.90
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    Über den Autor Lütjen, Reinhard

    Prof. Dr. Reinhard Lütjen, Jahrgang 1954, ist Diplom-Psychologe und approbierter Psychotherapeut und lehrt am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der FH Kiel. Von 1980 bis 1995 war er in verschiedenen klinischen und gemeindepsychiatrischen Einrichtungen tätig, u.a. als Stationspsychologe im Langzeitbereich der Klinik Rickling in Schleswig-Holstein und als Projektleiter für den Aufbau gemeindepsychiatrischer Strukturen im Bereich Hamburg-Bergedorf. Zusätzlich war er von 1993 - 2002 Fachkoordinator der Sozialpsychiatrischen Zusatzausbildung der DGSP-Schleswig-Holstein. Seit 1995 ist er als Professor für Psychologie und Sozialpsychiatrie an der FH Kiel tätig. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen »NutzerInnenorientierung und Qualitätsentwicklung in Einrichtungen für Menschen mit geistigen oder psychischen Behinderungen« und »Subjektorientierte Ansätze in der Psychiatrie«.

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